SPD-Stadtverband für „Jobräder“

Als Reaktion auf den Klimanotstand macht sich die Herforder SPD dafür stark, interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Konzern Stadt Herford Fahrräder bzw. E-Bikes zu überlassen. Diese sollen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch privat genutzt werden können und leisten somit zugleich einen Beitrag zum innerstädtischen Parkplatzproblem. Darüber hinaus könnte die Stadt Herford die Gesundheit ihrer Beschäftigten durch mehr Bewegung fördern.
Zusätzlich zum Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs entlasten mehr Fahrradfahrende sowohl die Pendelzeiten als auch den innerstädtischen Parkdruck.
Auf die Frage nach der Finanzierung merkt Thomas Besler an: „Ob die Stadt Herford diese Diensträder komplett erwirbt oder nur least, wird im Rahmen der konkreten Umsetzung zu entscheiden sein. Die dienstliche Nutzung von Fahrrädern ist aber deutlich kostengünstiger als die Nutzung von Dienst- oder Privat-PKws. Letztlich stehen den Mehrkosten damit auch Einsparungen gegenüber.“ Die Privatnutzung der Räder müsse als zusätzliches Einkommen in Höhe von 0,5% des Bruttolistenpreises monatlich von den Beschäftigten versteuert werden.
„Klimaschutz, Mitarbeitergesundheit und Entlastung der Innenstadt - das sind gleich drei Fliegen mit einer Klappe“, freut sich der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes.

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