Drei Wünsche an die Politik

Im Dialog: SPD-Herford besucht AWO Kita Tausendfüßler
Stadtverband und Fraktion der SPD-Herford haben sich vor Ort ein Bild der AWO Kita Tausendfüßler gemacht. Wo gibt es noch Probleme? Was erhoffen sich die Erzieherinnen von der Politik? Drei Wünsche gaben Einrichtungsleiterin Nadine Stille und ihre Kollegen der SPD mit auf den Weg: Wichtig sei ihnen eine Erhöhung des Personalschlüssels. Gerade für Kinder, die integrativ betreut werden müssen, bräuchte die Kita in Zukunft Verstärkung.
Stille wünscht sich zudem eine andere Umgangsweise mit Bildung und Teilhabe. Hinter dem gesamten Vorgang stecke zu viel Bürokratie und es dauere zu lange, bis das Geld bei den Familien ankommt. „Das ist dann Zeit, die bei den Kindern verloren geht“, sagte Stille.
Die SPD nimmt das Problem ernst. „Für Eltern mit einem Jahreseinkommen von bis zu 25000 Euro wollen wir die Kitabeiträge abschaffen. Das ist ein weiterer Zwischenschritt zur beitragsfreien Kita“, sagte Stadtverbandsvorsitzender Thomas Besler. Auf dem Kreisparteitag sei ein entsprechender Antrag verabschiedet worden. Allgemein wünschen sich die Erzieherinnen eine höhere Kitapauschale, um den Alltag mit den Kindern besser finanzieren zu können. Wofür das vorhandene Geld verwendet wird, konnten Stadtverband und Fraktion bei einer Führung durch die Kita sehen. Ein naturnah gestaltetes Außengelände mit einem Tipi-Dorf, ein großer Gemüsegarten mit selbst angebautem Gemüse und Tee sowie eine handgefertigte Küche im Außenbereich sind nur einige der vielen Spiel- und Bildungsangebote. „Mit Investitionen in Kitas schaffen wir gute Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Kinder. Hier lohnt es sich, Geld zu investieren“, so Besler.

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