Die SPD Herford weist die Kritik der CDU beim Thema Kita-Gebühren zurück.

Viele Familien zahlen künftig keine Kita-Beiträge mehr, hierbei handelt es sich um Alleinerziehende und Familien mit einem Jahreseinkommen von bis zu 30.000 €. Die Grenze lag vorher bei ca. 18.000 €, also eine deutliche Entlastung für alle mit einem eher geringen Einkommen.  Anders als von der CDU behauptet wird auch der Großteil der zahlenden Eltern nicht wesentlich stärker belastet. Erst ab einem Jahreseinkommen über 80.000 € steigen die Beiträge deutlicher an, nach Meinung der SPD ist dies sozial vertretbar. Außerdem wird es oberhalb von 80.000 € Jahreseinkommen zwei Beitragsstufen statt wie bisher eine Beitragstufe geben, während die unterste Beitragstufe wegfällt. Da die Eltern mit höheren Einkommen mehr Möglichkeiten haben, diese Kosten z.B. steuerlich abzusetzen, wird sich die Mehrbelastung auch hier in Grenzen halten.
Mit der Anhebung des Freibetrages sorgt die Stadt Herford für eine Gleichbehandlung innerhalb des Kreisgebiets, da auch der Kreis Herford den Freibetrag auf 30.000 € angehoben hat.
Die Sozialdemokraten sehen in der neuen Regelung eine sozial ausgewogene Gebührenordnung, die die niedrigen Einkommen entlastet ohne die höheren zu sehr zu belasten. Schließlich können  breite Schultern mehr tragen als schmale, wobei die Verteilung nicht  unverhältnismäßig werden darf und aus Sicht der SPD auch nicht ist, so der Fraktionsvorsitzende Horst Heining.

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